linksjugend['solid] Hessen

Es reicht – Aufstand jetzt!

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Die Verursacher und Profiteure der Krise blockieren!

Das „Aktionsbündnis Georg Büchner“, dass von der Linksjugend[´solid] Hessen unterstützt wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rolle des Finanzsektors für die derzeitige kapitalistische Krise deutlich zu machen, ohne dabei zu vergessen, dass die gigantische Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben lange vor der Finanzkrise begonnen hat.

Dies soll durch massenhafte Blockaden eines Knotenpunkts des Frankfurter Finanzwesens am Montag den 18. Oktober 2010 geschehen.

Um dies vorzubereiten lädt das Bündnis am Samstag den 21. August zu einer Aktionskonferenz nach Frankfurt am Main ein.

PM Aufgestanden, hingegangen: Bildungsstreik Sommer 2010

Am Mittwoch den 9. Juni gingen erneut etwa 70.000 junge Menschen in ganz Deutschland auf die Straße.

Schüler_innen, Student_innen und Auszubildende aus der ganzen Bundesrepublik beteiligten sich im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks an den dezentralen Aktionen.

Insgesamt beteiligten in Hessen etwa 6.000 Lernende und Lehrende u.a. in Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt, Marburg und Bensheim an den Streikaktionen um sich offensiv in die Debatte um das Bildungssystem einzubringen.

Die linksjugend['solid] Hessen beteiligte sich in mehreren lokalen Bündnissen an der Vorbereitung und Durchführung der Demonstrationen.

Die Aktivist_innen rückten die Forderungen der Schüler_innen und Auszubildenden in den Vordergrund, da diese in der Vergangenheit häufig keine große öffentliche Aufmerksamkeit fanden.

Bildungsstreik: Vor Ort...

Am kommenden Mittwoch, 9.6.2010, findet in viele Städten im ganzen Bundesgebiet erneut der Bildungsstreik statt. Auch in Hessen wird es in mehreren Städten Demonstrationen geben:

Frankfurt: ab 11:30 Uhr, Konstablerwache Aufruf
Darmstadt: 11:00 Uhr, Karolinenplatz
Kassel: 10:00 Uhr VV auf dem HS1 Vorplatz, danach Demo
Wiesbaden: 11:30 Uhr, Hauptbahnhof
Bensheim: 9:00 Uhr, Beauner Platz
Oberursel: 13:30 Uhr, Gymnasium Oberursel/Liebfrauenstraße

PM Festsetzung und Demütigung wegen unliebsamer Meinungsbildung

Aktivist_innen der linksjugend['solid] wurden wegen einer Flyeraktion auf dem 50. Hessentag in Stadtallendorf von der Polizei festgesetzt und auf demütigende Art und Weise kontrolliert und durchsucht!

Am 03. Juni 2010 verteilten einige Aktivist_innen der linksjugend['solid] zusammen mit Aktivist_innen der Partei DIE LINKE auf dem 50. Hessentag in Stadtallendorf Flyer deren Inhalt sich gegen die Bundeswehr und deren Anwesenheit auf dem Hessentag sowie an Schulen richtet. Bei einer kleinen Kundgebung am Freigelände der Bundeswehr wurde zudem ein Transparent mit der Aufschrift »Bundeswehr raus aus Afghanistan!« entrollt und hoch gehalten. Mit Peace-Fahnen, Rufen wie »Runter mit der Rüstung! Rauf mit der Bildung!« und Schildern mit den Namen afghanischer Zivilisten, welche durch die Bundeswehr getötet wurden, störten die Aktivist_innen das von der Bundeswehr konstruierte »idyllische« Lagerleben.

Traumjob: Bundeswehr!

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Was macht die Bundeswehr hier auf dem Hessentag?

Ein Spaß für Jung und Alt: die Angebote der Bundeswehr auf dem Hessentag!
Doch das fröhlich-freundliche Bild, das die Bundeswehr hier zu vermitteln versucht, widerspricht der militärischen Realität in Afghanistan und anderswo absolut.
Eine der zentralen Fragen, die immer wieder in den Medien auftaucht, ist „Was passiert, zögen wir die Armee aus Afghanistan ab?“ Es heißt dann meist, ein Rückzug führe ins Chaos und zum Schutz der afghanischen wie der deutschen Bevölkerung müsse der Einsatz fortgeführt werden. Wir aber zweifeln stark an dem Nutzen des aggressiven Vorgehens in Afghanistan oder in Krisengebieten allgemein. Wir denken, dass die Bundeswehr ein grundsätzlich falsches Mittel der Außenpolitik ist: Statt „Freiheit und Demokratie“ zu bringen, bessert sich durch militärische Einsätze fast nichts. Und ein Panzer ist das denkbar Unproduktivste, was es gibt – denn er zerstört nur und kostet dabei Unsummen.

LMV der linksjugend['solid] hessen

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Am Wochenende vom 28.-30.05.2010 fand eine Landesmitgliederversammlung der Linksjugend ['solid] Hessen statt.
Etwa 40 Mitglieder und Sympathisant_innen haben sich in Alten-Buseck getroffen, um sich in Diskussionen und Workshops mit dem Thema Selbstbestimmung zu befassen. Außerdem wurden die Deligierten des Jugendverbandes für den Landesparteitag der Partei gewählt.
Es wurde in verschiedener Art und Weise über Fremdbestimmung in Schule, Staat und Gesellschaft diskutiert und die eigene Affizierung durch Herrschaftsstrukturen untersucht, um schließlich über Utopien der Selbstbestimmung und deren (Un-)Möglichkeit zu diskutieren.
Sonntags fanden die Wahlen statt und die vorliegenden Anträge wurden behandelt – freut euch auf neues Material!
Alles in allem war es eine gelungene LMV - wir sehn uns beim nächsten Mal.

Euer LSpR

Stadt gestattet Nazi-Aufmarsch in Erbenheim

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Nur Wiesbadener Innenstadt am 8. Mai für Nazis tabu

Breites gesellschaftliches Bündnis ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an Veranstaltungen auf, die dem braunen Treiben entgegenwirken

Bei ihrem zweiten Abstimmungsgespräch im Ordnungsamt wurde dem„Rhein-Main-Bündnis 8. Mai gegen den Nazi-Aufmarsch in Wiesbaden“ vom Leiter des Ordnungsamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden, Winnrich Tischel, mitgeteilt, dass die Stadt den Nazis für ihr Treiben in Erbenheim Raum gibt. Nur die Innenstadt bleibt für Nazis am 8. Mai tabu.

Das „Rhein-Main-Bündnis 8. Mai gegen den Nazi-Aufmarsch in Wiesbaden“ fordert deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, an seinen Veranstaltungen teilzunehmen, die am 8. Mai um 9:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz starten. Im Anschluss der Auftaktkundgebung geht es weiter nach Erbenheim. Die genaue Ablaufplanung wird rechtzeitig bekannt gemacht.